Dresden. Auch mit dem neuen Doppelhaushalt setzt der Freistaat Sachsen die bewährte Förderung des bürgerschaftlichen Engagements nach der Richtlinie »Wir für Sachsen« fort. Für das freiwillige Engagement seiner Bürger, insbesondere in den Bereichen Soziales, Umwelt, Kultur, Sport und Gesellschaft werden für das Jahr 2017 rund 9 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Unter Vorsitz von Sozialministerin Barbara Klepsch hat heute der für die Ehrenamtsförderung zuständige Beirat Grundsätze für die Förderung in diesem Jahr beraten und verabschiedet.

Staatsministerin Barbara Klepsch betonte in diesem Zusammenhang: »Bürgerschaftliches Engagement ist ein Bindeglied zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft. Es ist Ausdruck des Willens der Bürger, Verantwortung zu übernehmen und die Vielfalt des Lebens in Sachsen zu gestalten. Mein Dank gilt allen Bürgern in Stadt und Land, die sich freiwillig in Vereinen und Verbänden, bei Kirchen und Gemeinden oder sonstigen Projektträgern für das Gemeinwohl und insbesondere für Mitmenschen in schwierigen Situationen einsetzen.«

Gemäß der Richtlinie »Wir für Sachsen« können Ehrenamtliche für einen Einsatz von durchschnittlich mindestens 20 Stunden monatlich über den jeweiligen Projektträger eine Aufwandsentschädigung von bis zu 40 € im Monat erhalten. Gegenwärtig werden die zur Förderung vorgesehenen Projekte in den Landkreisen und Kreisfreien Städten beraten. Die mit der Umsetzung der Förderrichtlinie beauftragte Bürgerstiftung Dresden wird danach die entsprechenden Bewilligungsschreiben an die Vereine und Verbände versenden.

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Nähere Informationen unter www.ehrenamt.sachsen.de | http://www.ehrenamt.sachsen.de

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