Tillich: Weiterer Schritt der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Forschung und Lehre in Sachsen

Görlitz. Die Hochschule Zittau-Görlitz und das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung bündeln künftig ihr Know-how im Bereich IT-Sicherheit in einem gemeinsamen Lernlabor. Damit bietet Görlitz praxisnahe Weiterbildungen an realen Bedrohungsszenarien im Bereich der Internet-Kriminalität an.

Bei der feierlichen Eröffnung, an der auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka teilnahm, betonte Ministerpräsident Stanislaw Tillich:

„Die Digitalisierung ist das große Thema unserer Zeit und Sachsen ist mit seiner exzellenten Hochschul- und Forschungslandschaft gut aufgestellt, um in diesem Prozess wichtige Impulse zu setzen. Das Gebiet der IT-Sicherheit ist dabei von besonderer Bedeutung – für die Wirtschaft und für die Politik.“

In Sachsen arbeiten Hochschulen, Forschung und Wirtschaft bereits bei einer Vielzahl von Projekten und Themen eng zusammen, so unter anderem das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie und die HTWK Leipzig und das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung und die Hochschule Zittau/Görlitz. „Mit dem gemeinsamen Projekt in Görlitz gehen wir nun den nächsten Schritt, mit dem die Stadt als Studienort und als Standort für Forschung und Lehre attraktiver wird“, so der Ministerpräsident.

Ziel des Bundesprogramms „Weiterbildung IT-Sicherheit“ ist die Qualifizierung von Fach- und Führungskräften aus Industrie und öffentlicher Verwaltung. Mit dem Lernlabor an der Hochschule Zittau/Görlitz wird ein weitere Fraunhofer-Arbeitsgruppe an einer forschungsstarken Fachhochschule geschaffen.

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