SPD-Stadtratsfraktion sieht in Votum des Bauausschusses richtungweisende Entscheidung für Erfurt

Erfurt. Der Bau- und Verkehrsausschuss der Landeshauptstadt hat in seiner gestrigen Sitzung die von den Fraktionen der SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen eingebrachte Vorlage „Wohnungspolitik in Erfurt neu ausrichten“ in allen Punkten bestätigt. Der SPD-Fraktionsvorsitzende lobt die Entscheidung des Ausschusses, auch gegen das Votum Verwaltung neue Wege in der Wohnungspolitik gehen zu wollen. Frank Warnecke hierzu:

„Wir müssen jetzt möglichst schnell ein ‚Erfurter Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbares Wohnen‘ auf den Weg zu bringen und damit die bereits vorhandenen Planungen der KoWo zum sozialen Wohnungsbau mit denen der Genossenschaften und der kommunalen Entscheidungsebene zu verzahnen.“

Das „Erfurter Bündnis bezahlbares Wohnen“ soll sich nach Auffassung der SPD-Stadtratsfraktion neben dem Wohnungsneubau auch dafür einsetzen, das Wohnen in Erfurt für eine breite Bevölkerung in einem bezahlbaren Rahmen zu halten und ferner die gewachsenen sozialen Strukturen fördern und erhalten.

Ziel soll es zudem sein, die Wohnbedingungen, z.B. durch das Herstellen von Barrierefreiheit, zu verbessern und ferner bezahlbares Wohnen für Rentner, Familien, Bürger in den unteren und mittleren Einkommensschichten und Studenten sicher zu stellen.

„Erfurt wächst und das ist gut so. In der Vergangenheit gab es bedrohliche Leerstände und Prognosen, die Erfurt auf 185 000 Einwohner schrumpfend sahen. Diese Prognosen haben sich als falsch erwiesen und darauf muss die Stadt mit all ihren Akteuren gemeinsame reagieren“, so Frank Warnecke und fügt hinzu:

„Die SPD-Fraktion sieht die KoWo hier als Schlüsselakteur für eine zukunftsfähige Wohnungspolitik, die wir mit dem gestrigen Beschluss anschieben wollen.“

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