Heftige Unwetter führen zu Überflutungen

Überschwemmungen und Zugausfälle durch Stürme

In Teilen Thüringens hat der Sturm den Schienenverkehr am Samstagnachmittag gelähmt. Besonders betroffen war der Raum Jena. Einige Straßen wurden mit Wasser und Schlamm überflutet.

Stornierung von Zügen wegen umstürzender Bäume

Am Samstagnachmittag war der Bahnverkehr in Thüringen teilweise durch Stürme gelähmt. Züge wurden durch umstürzende Bäume abgesagt oder verzögert. Insgesamt hatte die Jenaer Feuerwehr zwischen 17:00 und 20:00 Uhr 30 Wettereinsätze zu bewältigen. Besonders umgestürzte Bäume.

Nach Angaben eines Bahnsprechers wurde unter anderem die Strecke Erfurt-Jena getroffen. In der Zwischenzeit gab es keine Züge, da die umgestürzten Bäume die Gleise blockierten. Zwischen Hockeroda im Stadtteil Saalfeld Rudolstadt und Jena verkehrten wegen der Sturmschäden auch Busse statt Züge. Die starken Winde wehten auf den Fluglinien und Eisenbahnen. Kurz nach 20.00 Uhr fuhr die letzte Feuerwehr ab und am Ende des Nachmittags fuhren die Züge wieder los.

Auch auf der Strasse von Ronneburg (Kreis Greiz) nach Bad Langensalza (Kreis Unstrut-Hainich) gab es nach Angaben der Deutschen Bahn Probleme. Auch dort war ein Baum auf die Schienen gefallen.

Dürren und Überschwemmungen

Die starken Regenfälle in Jena führten auch zu Überschwemmungen auf den Straßen. Einige Straßen waren mit Wasser und Schlamm überflutet, weil die Schluchten von Wasser überflutet waren und nicht alles aufnehmen konnten. In Schleichersee fiel ein Baum auf eine Familie und seine Mutter wurde schwer verletzt.

Nach der meteorologischen Studie des MDR gingen an einem Samstagabend, am frühen Nachmittag, in weniger als einer Stunde, etwa 24 Liter pro Quadratmeter nach Jena. Bis heute Abend war Jena in Mitteldeutschland führend. Am Oberhof regnete es so stark, dass einige Autos nicht mehr fahren konnten. In drei Stunden wurden 14 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen.

In Nöda, im Bezirk Sömmerda, traf ein Blitzschlag ein Einfamilienhaus. Niemand wurde verletzt, aber der Dachboden des Hauses brannte. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Staatszentrale auf 150.000 Euro. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Sturms nicht zu Hause.